Zum Gedenken an Schachlegende Viktor Kortchnoj

Viktor Kortchnoj ist im Alter von 85 Jahren am 6. Juni 2016 in der Schweiz verstorben.
"Viktor der Schreckliche" (Spitznamen für seinen Schachstil) war ein schweizer Großmeister mit russischer Herkunft und widmete sein ganzes Leben dem Schachsport. (1931 in Leningrad geboren)
Er spielte zweimal (1978 und 1981) um die Weltmeisterschaftskrone unterlag jeweils A. Karpov. Danach spielte er noch 30 Jahre im Spitzenschach mit.
2006 wurde er Senioren-Weltmeister.  Mit 77 Jahren spielte er 2008 für die Schweiz am Spitzenbrett bei der Schach-Olmypiade in Dresden.
2012 erlitt er einen Schlaganfall - dadurch mußte er seine aktive Karriere beenden.
Seine letzten Partien spielte er 2014 und 2015 gegen Uhlmann in Leipzig und in Zürich. (2:0 für Kortchnoj und 2:2 in Zürich).
Kortchnoi hat mit 5000 dokumentierten Partien den Rekord für die meistgespielten Schachpartien.
Er hat zahlreiche Bücher geschrieben ("Mein Leben für das Schach"), glanzvolle Partien gespielt und war für die Schachwelt bis ins hohe Alter eine Bereicherung.
 
Leopold und Günter machten persönlich Bekanntschaft mit Viktor Kortschnoi.

Leopold spielte 2014 in Leipzig eine Partie gegen V. Kortschnoi.

Günter war 1997 bei der Hausanalyse der Staatsligapartie von Kortschnoi dabei.
Dies fand bei IM Ivo Donev, damals noch in Götzis statt. (Damals spielte SC Winterthur, Schweiz in der österreichischen Staatsliga mit, diese Runde fand in Dornbirn, Haselstauden statt. Kortschnoi spielte am 1. Brett. Ivo war ein Teamkollege beim SC Winterthur.)
Kortschnoi stellte damals in seiner Partie einen Turm ein und meinte dann "Habe einen Bock geschossen"
Die Analyse selbst war absolute Weltklasse. Er wusste genau was man in welcher Stellung spielen musste. 

  

 

Zum Gedenken an Alois ein paar Worte:

Alois wechselte nach Auflösung des Schachclub Hard zum Schachclub Wolfurt. Er spielte jahrelang mit viel Eifer und Engagement bei der LMM, Vereinsmeisterschaft und im Vereinsabend das königliche Spiel. 

Zwischendurch hatte er als erfahrener Spieler auch manch mahnendes Wort, was dem Vereinsleben aber nicht geschadet hat. (Er meinte mal, das wenn die Spieler nach dem Schachspielen im Verein, danach mit dem Jassen anfangen würden, dann würde es bergab gehen.)  

 

 

 

 

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